Boris‎ > ‎Sport‎ > ‎

Wettkämpfe

2011 - 07 - Langdistanz Quelle Challenge, Roth - Radsplit in Staffel

veröffentlicht um 14.08.2013, 07:04 von Boris Sadžakov   [ aktualisiert: 18.08.2013, 07:36 ]

Veranstalter / Ergebnis / Photos auf Website der offiziellen Photographen....  - Datum: 10.07.2011


Langdistanz (Ironman) in Roth (3,8km Schwimmen - 180km Rad - 42,2km Laufen)

Nach einer Roth-Pause in 2010 (die Staffelteilnahme hatte ich wegen meines erbärmlichen Traingsstandes abgesagt), habe ich mir für 2011 mal wieder vorgenommen teilzunehmen und wenigstens ansatzweise wieder zu einem regelmäßigen Training zu finden. Naja, ich habe sicher mehr gemacht als letztes Jahr, aber so richtig zielgerichtetes Training war das immer noch nicht. Insgesamt habe ich knapp über 2.000km absolviert, ein lächerliches Aufkommen gemessen an den letzten Jahren, in denen ich regelmäßig an Wettkämpfen teilnahm und auch immer Einzelstarter war. Meine längste Strecke dieses Jahr war 132km, insgesamt bin ich lediglich 5x über 100km gefahren. Das Ligatreffen in der Eifel vor ein paar Wochen hat mir sehr gut geholfen, den letzten "Schliff" zu bekommen.


Zeitliche Prognosen hatte ich dieses Jahr nicht auf Lager. Ich habe meinem Staffelteam gesagt, daß ich zumindest versuche unter 6h zu bleiben. Das traute ich mir durchaus zu. Zur Erinnerung, 2009 bin ich die Strecke in guten 5h24m gefahren. Respekt hatte ich angesichts meines Minimaltrainings vor der Distanz.


Nunja, die erste Runde ging gut, ich hatte streng darauf geachtet nicht zu überpacen, bin auf der zweiten Runde dann aber trotzdem eingebrochen. Performance, Sitzprobleme, Scheuerstellen, Schmerzen an beiden Füßen am Druckpunkt zur Pedalachse....nee, war kein Spaß dieses Mal. Aber egal, ich habe das Ding mit 5h53m nachhause geschaukelt und den Chip an den Läufer übergeben. Insgesamt bin ich auf jeden Fall zufrieden, daß ich in der Lage war unter 6h zu bleiben. Für nächstes Jahr habe ich mir auf jeden Fall vorgenommen etwas ernsthafter und gezielter zu trainieren....ich will ja auch Spaß haben, auch in der zweiten Runde....  ;-)


Urkunde


2010 - 09 - Mitteldistanz Triathlon, Köln, Radsplit

veröffentlicht um 14.08.2013, 07:02 von Boris Sadžakov

Veranstalter / Ergebnis / Photos  - Datum: 05.09.2010


Nachdem dieses Jahr sportlich "durchwachsen" war und ich keinen einzigen Wettkampf bestritten hatte und im Februar sogar meine Anmeldung in Roth als Staffelfahrer abgesagt hatte, bot sich jetzt doch noch eine Gelegenheit.

TNT hat erstmals auch beim Kölner Triathlon Staffeln gemeldet. In meinem jugendlichen Leichtsinn sagte ich zu, als Staffel-Fahrer. 90km sind ja nicht wirklich ein Problem.

Gestern haben zwei TNT-Kollegen und ich dann ein ordentliches Rennen geliefert. Oben im Ergebnis-Link sind die Einzelheiten zu finden. Mit meiner eigenen Zeit bin ich mehr als zufrieden. Ich bin mit meinem Rennrad gefahren - meine Zeitmaschine habe ich in diesem Jahr keinen einzigen Meter bewegt. Ohne Training und Gewöhnung an die recht extreme Sitz- (Liege-)position ist es vor allem für den Rücken eine Qual. Wohlwissend habe ich deshalb auf einen Ritt mit diesem Rad verzichtet.

Die flache Strecke wäre prädestiniert dafür gewesen, aber ich wollte auch ein bißchen Spaß haben. Recht schnell war ich trotzdem. Ich rechnete selbst mit 2h40min, letztlich habe ich die 90km in 2h33min absolviert (35,4km/h Schnitt) - damit bin ich letztlich sehr zufrieden.

2009 - 07 - Langdistanz Quelle Challenge, Roth - Radsplit in Staffel

veröffentlicht um 14.08.2013, 07:01 von Boris Sadžakov

Veranstalter / Ergebnis / Photos  - Datum: 12.07.2009


Langdistanz (Ironman) in Roth (3,8km Schwimmen - 180km Rad - 42,2km Laufen)

Dieses Jahr habe ich mich mal wieder einer TNT-Staffel angeschlossen und habe den Radsplit übernommen.

Meine Ausgangssituation: Ich war in einem ganz guten Trainingszustand, wenn ich auch deutlich weniger km in den Beinen hatte, als in den Jahren zuvor. Motiviert hat mich natürlich auch das neue TT-Rad, das Speedmax, das ich im Frühjahr aufgebaut hatte.


Mein Leistungsvermögen habe ich auf 5:30h eingeschätzt. Die erste Runde habe ich dann in fast genau 2:30h absolviert. Die Bedingungen waren sehr gut, trocken, bewölkt und ca. 20 Grad. Auf der zweiten Runde habe ich dann doch merklich abgebaut. Hier machte sich aus meiner Sicht schlicht bemerkbar, daß ich dieses Jahr kaum lange Einheiten gefahren bin, keinen einzigen Radmarathon und auch insgesamt zu wenig mit dem TT unterwegs war.


Am Schluß bin ich mit 5:24h gestoppt worden. Letztlich bin ich damit absolut zufrieden. Mit ein bißchen mehr Tempohärte und besserer Vorbereitung wären sicher ein paar Minuten weniger drin gewesen.

Meine Staffel ist mit 10:45h ins Ziel gekommen. Schwimmer und Läufer sind ebenfalls nahe ihrer Erwartungen geblieben. So waren wir im Ziel sehr zufrieden mit dem Ergebnis und haben uns schon fest vorgenommen, nächstes Jahr noch einmal anzutreten.

2008 - 07 - Langdistanz Quelle Challenge, Roth

veröffentlicht um 14.08.2013, 06:59 von Boris Sadžakov   [ aktualisiert: 18.08.2013, 04:58 ]

Veranstalter / Ergebnis / Photos  - Datum: 13.07.2008


Langdistanz (Ironman) in Roth (3,8km Schwimmen - 180km Rad - 42,2km Laufen)


FotoFotoFoto


Meine Ausgangssituation:

-          Ich bin dieses Jahr insgesamt 25km geschwommen – d.h. Schwimmtraining nahe Null!

-          Rad war ich gut drauf.

-          Laufen – mein letzter langer Lauf über 20km ist 6 Wochen her. Ich habe im ganzen Jahr nicht ein einziges Mal einen Lauf über 2h absolviert und bin insgesamt für meine Verhältnisse extrem wenig gelaufen.


Grund: einfach keinen Bock…nur Rad hat mir Spaß gemacht.


Meiner Frau habe ich folgende Zeiten als Orientierung gegeben, damit sie mich immer finden kann:

1:20 swim – mit 1:18 bin ich mehr als zufrieden

5:30 – 5:40 Rad – 5:44 sind es geworden

4:00 run – hier habe ich meiner Frau gesagt, wenn ich einigermaßen bis km20 komme, ziehe ich das Ding durch, wenn ich vorher Probleme habe steige ich aus…

Der Wettkampf:

Während des gesamten Schwimmens habe ich mich darüber gewundert, wie es mir möglich ist, überhaupt so entspannt und problemlos zu schwimmen. Ich war zwar langsam, hatte aber bis zum letzten Meter keinerlei Probleme. Wirklich erstaunlich.

Der Wechsel war dann endlich mal schnell für meine Verhältnisse. Den Einteiler hatte ich ja unter dem Neo an – ein paar Powerbar eingesteckt und los gings…Ich hatte ca. 4 Stunden lang Dauerregen von der übelsten Sorte. Ab Mitte der ersten Runde hatte ich massive Kälte-Probleme. Ich fing an zu zittern, die Zähne klapperten, meine Hände frierten, und bei den gelegentlichen Abfahrten war es wirklich sehr unangenehm. Der Regen selbst war gar nicht so schlimm, aber diese Kälte hat mich echt fertig gemacht. Daß ich bei Regen bergrunter wie eine Oma fahre wisst ihr ja – aber in der Summe macht das gar nicht so viel aus.

Mitte der zweiten Runde hörte der Regen auf und ich blühte ein wenig auf. Der Einteiler trocknete sehr schnell, und ich fror wenigstens nicht mehr. Das tat gut. Bei der zweiten Abfahrt hinter dem Kalvarienberg schepperte es 10m hinter mir gewaltig. Das, wovor ich immer panische Angst habe, passierte 2 anderen – einer hat die Kurve nicht gekriegt, fällt und säbelt den Nebenmann mit um – beide sind dann ungebremst in die Leitplanke gescheppert. Ich habe mich rumgedreht und sah das „Unfallergebnis“ – fuhr aber weiter, weil die Kampfschiedsrichter allgegenwärtig waren – ich war mir also sicher, dass den beiden sehr schnell geholfen wird.

Apropos Kampfschiedsrichter: ich habe die noch nie so „scharf“ erlebt. In meiner Gegenwart wurden mehrere gelbe Karten verteilt und Zeitstrafen ausgesprochen wegen Windschattenfahrens und ich selbst habe „nur“ eine „erste“ Verwarnung ausgesprochen bekommen, weil ich einen Überholenden seinerseits überholt habe. Also bin ich in Dreierreihe gefahren, auch das ist verboten!

Der Wechsel zum Lauf verlief reibungslos. Wie gesagt – ich hatte vor abzubrechen, wenn ich bereits zu Beginn Probleme haben würde. Mein „Point of no return“ sollte km 20 sein. Ich bin bewusst sehr sehr langsam gelaufen. Nach ca. 2 Stunden hatte ich dann die erste Hälfte absolviert, ich fühlte mich insgesamt sehr gut, merkte aber, dass die Füße und Bänder und Sehnen rund ums Knie sich unangenehm meldeten. Aber ab hier war es beschlossene Sache: ich ziehe das Ding jetzt durch. Innerhalb kürzester Zeit verschlechterte sich meine Zustand so sehr (ca. bei km 25), dass ich kaum noch laufen konnte. Füße und Knie versagten ihren normalen Dienst. Ich musste immer wieder gehen, diese Passagen wurden immer länger. Während dieser Zeit prasselte ein Platzregen auf uns nieder. Ab km 30 ca. konnte ich definitiv nicht mehr laufen, so dass ich den Rest bis zum Schluß gehen musste. Da jetzt meine Körpertemperatur deutlich sank und ich klatschnaß vom Regen war, kühlte ich regelrecht aus. Ich zitterte am ganzen Leib. Immer wieder versuchte ich „anzulaufen“ um die Betriebstemperatur hochzukriegen, aber es ging definitiv nicht. Mein purer Wille hat mich dann GEHEND ins Ziel gebracht. Im Zielzelt habe ich mir sofort eine Wärmedecke vom Roten Kreuz besorgt – ich zitterte wie Espenlaub.

Schluß: tja, ich bin weder enttäuscht noch wirklich zufrieden. Ich ahnte die Probleme beim Laufen und habe Schwimmen und Rad recht realistisch eingeschätzt.

Am Ende bleibt lediglich, dass ich das Ding durchgezogen habe. Von Performance kann insgesamt nicht gesprochen werden.

Ein Wort noch zu den Zuschauern: das war echt der Hammer. Alle Stimmungsnester waren sehr gut besucht (natürlich weniger als bei gutem Wetter) – man merkte richtig, dass auch die Zuschauer eine Art „jetzt erst recht“ an den Tag legten. Gänsehaut pur – Roth ist und bleibt ein ganz besonderes Erlebnis. Besonders zu erwähnen sind auch die vielen vielen Helfer, die an den Verpflegungsstationen ungeschützt stundenlang den Athleten die Getränke hingehalten haben. Einfach toll!!!!


Ein paar Bilder von gestern: Impressionen

2008 - 06 - Mitteldistanz Triathlon, Hannover

veröffentlicht um 14.08.2013, 06:57 von Boris Sadžakov

Veranstalter / Ergebnis / Photos  - Datum: 08.06.2008


Mein erster Triathlon dieses Jahr. 2-90-21 war die Distanz, identische Strecke wie letztes Jahr. Allerdings war es in diesem Jahr eine regelrechte Hitzeschlacht.

Fast ohne jegliches Schwimmtraining war ich nur 2 Minuten langsamer als letztes Jahr, die Radzeit war fast genau identisch, und beim Laufen habe ich gegenüber 2007 9 Minuten eingebüßt.

Zu meinem großen Erstaunen habe ich mich aber trotzdem um 30 Plätze besser platziert als in 2007. Offensichtlich hatten viele Akteure unter dem Wetter gelitten, so daß die Zeiten insgesamt, vor allem beim Laufen, ein wenig schwächer waren. So habe ich dann doch wie immer abgeschnitten: unten im oberen Drittel 

Ich muß jetzt schauen, daß ich die Spannung halte, vor allem beim Schwimmen jetzt doch mal ein bißchen trainiere, in 14 Tagen dann den nächsten MD-Triathlon ordentlich und engagiert absolviere, und dann geht's eigentlich schon los mit dem "Runterfahren" für Roth. 

2008 - 04 - Halbmarathon in Düsseldorf

veröffentlicht um 14.08.2013, 06:56 von Boris Sadžakov

Veranstalter / Ergebnis / Photos  - Datum: 12.04.2008


 Mein erster Wettkampf in 2008.  Es ist ganz gut gelaufen. Aus dem vollen Training bin ich ohne spezifische Vorbereitung auf diesen HM mitgelaufen. MIt dem Ergebnis 01:33:40 bin ich deshalb sehr zufrieden. Die Platzierungen Gesamt und in meiner AK sind auch für meine Verhältnisse überproportional gut.


Nach ca. 5km merkte ich, daß ich ein gutes Ergebnis erzielen könnte und habe dann ein wenig angezogen.

Beide 10er-Hälften bin ich fast auf die Sekunde genau in 44:30 gelaufen. Der zweite 10er fühlte sich natürlich härter an als der erste.

 Also mein erster Leistungstest ist damit gut bestanden. Jetzt suche ich noch nach ein oder zwei kleineren Wettkampfmöglichkeiten Ende April und im Mai, bevor es dann ab Anfang Juni mit den Triathlon-Veranstaltungen "ernst" wird.

2007 - 09 - Mitteldistanz Triathlon, Köln

veröffentlicht um 14.08.2013, 06:55 von Boris Sadžakov   [ aktualisiert: 18.08.2013, 05:01 ]

Veranstalter / Ergebnis / Photos  - Datum: 02.09.2007


In Köln bin ich wieder für die Mitteldistanz gemeldet. Letztes Jahr habe ich die MD bereits absolviert. Ich fand das eine gelungene Veranstaltung, deshalb mache ich dieses Jahr wieder gerne mit. Aufgrund der Nähe ist das auch logistisch ohne jeden Aufwand zu bewerkstelligen.

Ein bißchen Bammel habe ich davor, wie ich "drauf" sein werde. Immerhin habe ich, wenn nichts dazwischen kommt, den Ötzi von der Vorwoche in den Beinen. Na mal schauen... 


So, das Ding ist durch...es war ein Desaster für meine Verhältnisse... 

Ich mache es kurz. Ich bin froh, daß hiermit die Saison für mich beendet ist. Für die Schwimmstrecke benötigte ich 5min länger als letztes Jahr (Training =0, also zu erwarten), auf dem Rad war ich richtig gut drauf, lief super. Der abschließende Halbmarathon war mit 1h50 für meine Möglichkeiten ein unterirdisches Ergebnis. Aber auch beim Laufen tendierte das Training in den letzten Wochen gegen Null, weil ich mich wegen Highlander und Ötzi fast nur noch auf das Rad konzentrierte. Die Quittung habe ich heute satt erhalten.



Naja, die Ziellinie habe ich einigermaßen akzeptabel erreicht, und, ich wiederhole es, ich bin jetzt froh, alles fallen zu lassen, aufzutanken bis Ende Oktober. Danach tickt die Uhr für das nächste Jahr...


2007 - 08 - Radmarathon "Ötztaler (Ötzi)", Soelden

veröffentlicht um 14.08.2013, 06:52 von Boris Sadžakov   [ aktualisiert: 18.08.2013, 05:07 ]

Veranstalter / Ergebnis / Photos  - Datum: 26.08.2007











































So, der Ötzi ist vollbracht. Stolz und glücklich bin ich wieder zu Hause.  Hier mein Bericht, so geschrieben für das iMagic-Forum.

Mein Bericht zu Ötztaler-Radmarathon 2007:

Der Tag der Wahrheit naht. Samstag um 4:30 Uhr rappelt der Wecker, aufstehen, frühstücken, die letzten Sachen verstauen und los. Ich hole strwd ab, dann fahren wir gemeinsam zu Carsten. Alles geht schnell. Auf dem Weg nach Sölden hatten wir leider etliche Staus, so daß wir deutlich hinter der erwarteten Ankunftszeit ankamen.

Trotzdem machten strwd und ich noch eine Minirunde von 30min, eigentlich nur, um das Rad noch einmal zu checken. Aber selbst bei so einer Runde merkt man irgendwie was los ist, und ich sagte noch: Ich fühle mich richtig gut. Meine Beine sind top!

Abends trafen wir dann Zug um Zug alle übrigen iMagicer. Endlich durfte ich auch Lothi und triduma in echt  kennen lernen. Total nett. Wir haben schon eine tolle Truppe in der Liga...

Oxi regte sich dann noch über mich auf, weil ich überhaupt nicht nervös war...Ich hatte aber auch keinen Grund. Ich fühlte mich gut, habe ordentlich trainiert, wußte vom iMagic-Ötzi, daß ich das Ding packe, so what?

Sonntag lief dann alles nach Plan, das Wetter war ein Traum, sternenklarer Himmel, Wahnsinn. strwd und ich fuhren regelwidrig um 05:50Uhr von vorne zum Start. Mit Erschrecken stellten wir fest, daß schon alles ziemlich voll war. Ich bemerkte aber, daß nicht überall ein Gitter war, sondern teilweise nur ein Plastikabsperrband. Ca. 150m hinter der Startlinie erspähte ich eine richtige Lücke unter den Wartenden, genau hier war auch nurein Band, also nicht lange überlegt und rein in die Lücke! Auf gleicher Höhe auf der anderen Seite sahen wir dann rios, blitzdings und noch andere Koryphäen aus dem TourForum, die ich teilweise kannte, von RTF's oder von Ausfahrten im Bergischen Land.

Mein Rad: 11kg, Radon, Alu - von der Stange, KK 50/34, hinten 12-27. Mit dieser Übersetzung bin ich den Highlander und den iMagic-Ötzi gefahren, völlig ausreichend.

Kurz nach dem Startschuß konnten wir uns auch in Bewegung setzen und so ging es los.

Was hatte ich vor?

- Schnell nach Ötz

- Moderat zügig auf's Kühtai

- bis hinter den Brenner volles Rohr

- Jaufenpaß engagiert, mit Puffer zur ANS

- Timmelsjoch - schauen, was geht

Das war mein Plan und für die Endzeit schätzte ich mich auf sub11h ein. Warum? Nun, beim iMagic-Ötzi brauchte ich ja 12h30 brutto, zu keiner Zeit konnte ich auch nur annähernd mit den Liga-Cracks mithalten, und ich hatte von Anfang bis zum Ende sichtlich Probleme. O.k., ich hatte zwar eine Woche vorher den Highlander absolviert, aber das konnte kein richtiger Grund sein, schließlich hat frankn das Gleiche getan, und der war immer vorne dabei. Also war ich mit meiner Einschätzung sehr vorsichtig. Da aber die Zeit ein Resultat meines Puls sein sollte, und nicht umgekehrt, sah ich mich von Anfang an unerwartet auf einer Zielzeit von weit unter 10h!!! O.k., dachte ich, auch nicht schlecht. Ich achtete trotzdem strikt auf meinen "Pulsplan" und ließ mich zu nichts anderem verleiten.

So weiter zum Ablauf...

Direkt nach dem Start merkte ich, daß strwd nicht sofort das Tempo vorne mitgehen wollte. Ich zögerte keine Sekunde, verabschiedete mich, und schloß mich dann einer schnellen Gruppe an. Immer wenn ein noch schnellerer Zug vorbeikam, habe ich mich sofort diesem angeschlossen. So kam ich mit einem Mördertempo in Ötz an.

Wie von vielen gehört, war am Kühtai wirklich "rush-hour" angesagt, Rad an Rad, horizontal wie vertikal, soweit das Auge blickte. Wahnsinn. Das Fahren verlief aber überraschend gut. Es gab eigentlich keine echten Hakeleien, alle waren diszipliniert. Gespenstisch war ein bißchen, daß man inmitten von hunderten von Mitstreitern fuhr, und es herrschte Totenstille. Kein Reden, kein Plaudern, nix. Nur hier und da ein Keuschen und Stöhnen und das Surren der Räder. Jeder auf sich konzentriert, auf sein Performance und seine Ziele.

Das Kühtai hat eigentlich vom Papier her die härtesten Steigungen, aber mir war klar, daß es hier völlig problemlos laufen würde. Frisch, voll mit Adrenalin und getragen von den anderen - ich kurbelte genauso, wie ich es vorhatte da hoch. Gegenüber dem iMagic-Ötzi saß in meiner Person ein völlig anderer Mensch auf dem Rad. Da wurde mir schon klar, daß ich vor 4 Wochen vielleicht einfach nur einen schlechten Tag erwischt hatte. Für das Kühtai benötigte ich 1h19. An der Verpflegung verweilte ich nur 4 Minuten, vor der Abfahrt noch schnell pinkeln, und runter in diese unglaubliche Abfahrt. Ohne Serpentinen, bis zu 16% Gefälle, ein Hammer. Ich hatte in der Spitze 84,3km/h. Ich bin ja ein Riesens

chisser bei Abfahrten. So war ich froh, daß es trocken war, trotzdem war ich dauernd auf der Bremse. Zu meinem großen Erstaunen habe ich aber bei jeder Abfahrt auch etliche Mitstreiter überholt. Es gibt also auch Fahrer, die noch vorsichtiger fahren...

Tja danach war mir klar, daß jetzt das Wichtigste ist, eine funktionierende Gruppe zu finden. Das gelang leider nicht so richtig. Direkt nach der Abfahrt war ich erst einmal alleine. Nicht weit vor mir sah ich aber eine Minigruppe. Ich mußte hier also erst einmal Schwerstarbeit leisten, um auf die Gruppe aufzuschließen. Das wollte ich eigentlich vermeiden. Diese Minigruppe wurde dann immer größer. Dann kam aber die erste Steigung zum Brenner hoch, die Gruppe platzte. Als dann wieder eine Speedpassage kam, war ich alleine, dachte ich...als ich mich aber einmal umschaute, bin ich fast vom Rad gefallen, als ich einen Rattenschwanz an meinem Hinterrad sah!!! Ich bin dann noch 1km so gefahren und habe dann Handzeichen gegeben, daß ich links rausfahre, damit der nächste übernimmt. Pustekuchen...keiner wollte nach vorne. Also habe ich aufgehört zu kurbeln und habe die ersten vorne somit gezwungen, die Führung zu übernehmen. Blöd war, daß die Gruppe jetzt langsamer unterwegs war, das gefiel mir nicht so gut, aber ich wollte nicht weiter im Wind fahren. Nach kurzer Zeit überholte aber ein schnellerer Zug, an den ich mich sofort dranhängte. Das war wieder ein schönes Tempo. Diese Gruppe blieb fast komplett bis zum Paß zusammen und wurde immer größer. Oben am Brenner habe ich dann eine längere Pause eingelegt (über 6min), habe mich vollgestopft mit allem, was die Station zu bieten hatte, Flaschen aufgefüllt, pinkeln und weiter. Die reine Brennerzeit (Innsbruck-Brenner) war 1h20.


Die Abfahrt war schwierig. Eine Kehre nach der anderen. Ich fuhr aber äußerst konzentriert, wurde nur von wenigen Fahrern überholt, überholte selbst aber auch den einen oder anderen. Das gab mir auch hier das gute Gefühl, daß ich im Trockenen gar nicht sooooo schlecht in den Abfahrten bin.Als ich wieder auf die Strecke kam schoß plötzlich frankn an mir vorbei. Sofort habe ich seinen Namen gerufen. Er hat mich gehört, auf mich gewartet, so sind wir dann zusammen bis zum Einstieg in den Jaufenpaß gefahren. Der Kerl war also 6min hinter mir. Durch sein "Durchfahren" am Brenner hat er auf mich aufgeschlossen. Ich freute mich jedenfalls, endlich einen iMagicer neben mir zu haben, und dachte eigentlich daß wir auch den Jaufenpaß gemeinsam bestreiten, wobei mir schon ein bißchen mulmig bei diesem Gedanken war, weil frankn ja bekanntlich stärker fährt als ich. Es kam aber anders...Naja, ich fühlte mich nach wie vor richtig gut, war gut verpflegt, und bin unter voller Kontrolle meines Pulsbereiches in den Jaufenpaß rein. Mir fiel sofort auf, daß  ich relativ viele Mitstreiter überholte, mehr als am Kühtai und am Brenner, mit einer Leichtigkeit, die mich irritierte. Aber mit Blick auf die Polar hatte ich keine Bedenken, alles im grünen Bereich. Nach ein paar  Minuten schaute ich mich nach frankn um und war baff, weil ich ihn nicht mehr sah. Ich hatte überhaupt nicht bemerkt, daß er hat abreißen lassen. Weiter oben am Jaufenpaß kommen ein paar Kehren, bei denen man relativ weit nach unten blicken kann. Ich habe immer aufmerksam nach frankn Ausschau gehalten, aber er war nicht zu sehen. Hmmm...da ich aber genug mit mir selbst zu tun hatte, konzentrierte ich mich dann aber wieder auf meine Fahrt, und kurbelte sehr harmonisch bis zum Paß hoch. Oben habe ich dann fast 7min Pause gemacht. Ich habe mich ausgiebig ernährt, die Flaschen gefüllt, den Rücken gerade gerückt, gepinkelt, und dann in die Abfahrt gegangen. Apropos Rücken: ich habe ja bei langen Bergfahrten sehr oft extreme Schmerzen im unteren Rücken, vermutlich wird hier der Ischiasnerv geklemmt. Davor hatte ich richtig Angst beim Ötzi. Ich muß sagen, daß ich während der gesamten Runde zwar immer ein Zwicken hatte, aber niemals Schmerzen. Darüber war ich sehr glücklich und das ist auch mit ein Grund, warum ich auch am Jaufenpaß noch eine so gute Performance zeigen konnte. Also, Jaufenpaß beendet, in 1h20.

Tja, unten angekommen, geht es nahtlos sofort in das Timmelsjoch hinein. 29,5km immer nur hoch, hoch, hoch, nur sehr kurz von kleinen Erholungspassagen unterbrochen. Ein echter Killer.

Ins Timmelsjoch bin ich nach exakt 6h33min rein. Hier war ich also noch ganz eindeutig auf einer sub10h-Zeit unterwegs. Wie an der Schnur gezogen habe ich die ersten, sehr harten km hochgekurbelt, ich merkte zwar, daß die Kräfte so langsam nachlassen, aber der Puls blieb noch schön oben, und ich hatte keine wirklichen Probleme. Ca. bei km 16 war dann eine Labstation. Hier verweilte ich 9min. Ausgiebig gegessen, getrunken, Flaschen aufgefüllt, Schuhe ausgezogen, Füße ein bißchen "gepflegt", gepinkelt, und weiter. Kurz bevor ich weiter wollte, kam Jensi zur Station. Also auch er "profitierte" von meinen langen Pausen...ich konnte gar nicht so schnell gucken, wie der wieder weiter fuhr: "Hallo, Boris, wie geht's, wir sehen uns heute abend...tschüß" Während er das sagte füllte er die Flaschen und war sofort wieder weg. Ich schätze, das Ganze dauerte 30 Sekunden.

Für mich ging's dann auch weiter. Ich kurbelte fleißig und flüssig weiter, aber jede Kurbelumdrehung mußte jetzt schon spürbar erarbeitet werden. 5km vor dem Tunnel war noch eine kleine Station, die ich aber ausließ. Ich hatte alles was ich brauchte. Kurz danach kommt das härteste Stück, die letzten Kehren zum Tunnel. Ich weiß nicht mehr genau wo es war, aber es war ungefähr 3km vor dem Tunnel, als ich ohne Vorwarnung plötzlich einen Krampf im Oberschenkel bekam (rechtes Bein, links innen). Da ich mit Krämpfen keine Erfahrung habe, ich habe sonst nie welche, wußte ich nicht genau was zu tun ist. Ich hielt also an. Ich klicke immer zuerst mit dem linken Bein aus. Beim Ausklicken verkrampften plötzlich beide Beine vollständig, wirklich komplett von oben bis unten. Ich schrie wie am Spieß, das war die Hölle. Ich konnte mich nicht mehr bewegen, und hatte voll diePanik, weil ich nicht wußte, was da gerade passiert. Nach ca. 2 Minuten lösten sich die Krämpfe ein wenig. Erst jetzt traute ich mich, auch das rechte Bein auszuklicken, was gelang. Puh!!! Ich überlegte kurz, was ich jetzt machen soll. Und entschied, ein bißchen zu gehen, um so die Muskulatur vielleicht ein wenig lockern zu können. Ich schob dann das Rad ca. 100m, und siehe da, es ging mir danach wirklich besser. Ich traute mich dann wieder aufzusteigen und fuhr weiter. Ich spürte aber, daß ich im Grunde genommen, bei jeder Bewegung kurz vor dem nächsten Krampf bin. Im Wiegetritt war es irgendwie weniger schlimm, weiß auch nicht warum. Also bin ich so oft wie möglich in den Wiegetritt, und bin ganz vorsichtig bis zum Tunnel gefahren. Ich war zwar kurz davor, habe aber keinen Krampf mehr gekriegt. Ab hier kam nichts Schlimmes mehr, auch die Gegensteigung nach dem ersten Abfahrtstück fand ich nicht mehr so schlimm, aber ich mußte seit dem Krampf bis zum Schluß ohne "echten" Druck auf dem Pedal weiterfahren, um einen neuen Krampf zu vermeiden. So erkärt sich letztlich, daß ich soviel Zeit verloren habe. Schade, aber geärgert habe ich mich eigentlich zu keiner Zeit. Ich wollte unter 11h bleiben, war zwischenzeitlich auf 9h30 unterwegs, und am Ende sind es 10h08 geworden.

Ich bin absolut glücklich, zufrieden und auf jeden Fall stolz, das Ding so zu Ende gebracht zu haben. Wenn jemand meint, er würde sich bei einem Ironman, RTF's oder sonstigen Radmarathons auf dem Rad gequält haben, dem kann ich nur empfehlen, nach 3 Päßen und 180km in den Beinen zum Schluß das Timmelsjoch hochzufahren. Was man hier durchmacht ist im Grunde genommen kaum zu beschreiben. Aber der Spruch "Blut, Schweiß und Tränen" trifft es schon ganz gut. Und wenn man zwischenzeitlich nicht genau weiß, wie man die nächste Kurbelumdrehung hinbekommen soll, dann hat man eine ziemlich präzise Vorstellung davon, was Qual auf dem Rad bedeutet.

Aber wie bei allen Wettkämpfen entschädigt das Überschreiten der Ziellinie! Man ist einfach nur noch stolz und glücklich, von mir aus werden auch noch Endorphine ausgeschüttet...jedenfalls ist es wohl genau das, warum man solche Dinger überhaupt bestreitet.

Offiziell 238km, 5.500 Höhenmeter, 4 Päße...von weit über 4.000 Teilnehmern bin ich auf Platz 1.719 gelandet. Damit bin ich voll und ganz zufrieden.

Mein nächstes Ziel ist natürlich die sub10h! Das war sicher nicht mein letzter Ötzi.



2007 - 07 - Radmarathon "Highlander", Hohenems

veröffentlicht um 14.08.2013, 06:51 von Boris Sadžakov   [ aktualisiert: 18.08.2013, 04:53 ]

Veranstalter / Ergebnis / Photos  - Datum: 22.07.2007


Den Highlander habe ich hinter mich gebracht! Nicht mein erster Radmarathon, aber mein erster Marathon in den Alpen. Insofern war ich schon gespannt darauf, wie ich da durchkomme.

Vom Urlaubsort bin ich um 03:30 Uhr nach Hohenems gefahren, habe mich im Auto umgezogen, das Rad fertig gemacht, und bin dann knapp vor Start, um 06:00 Uhr, in den Zielbereich gerollt. Es hat die ganze Zeit in Strömen geregnet, so daß ich nicht länger als nötig stehen wollte. Wegen des wirklich üblen Wetters waren auch nur ein paar hundert Leute am Start. Wieviele gemeldet waren, weiß ich nicht, aber die Veranstaltung läßt 1.500 Teilnehmer zu. 


Um 06:00 Uhr ging es dann auch los, und die Meute rollte los Richtung Dornbirn um von dort über's Bödele zu fahren, die erste "Hürde". Sekunden vor dem Start ist mir aufgefallen, daß ich meine vorbereiteten Flaschen vergessen hatte. Da mir am Start keiner eine seiner Flaschen geben wollte, habe ich während der Fahrt alle 10 Minuten nach einem Schluck Wasser gebettelt. Das wurde mir auch immer gewährt. Oben am Bödele standen dann Privatleute mit Dutzenden Flaschen, wohl Verpflegung für "ihre" Teilnehmer. Ich fragte höflich, ob ich eine Flasche haben könne, mit Hinweis auf mein Mißgeschick, und bekam auch eine geschenkt. Puh, war ich da froh. Das hat mir schon Sorgen bereitet.

Berg hoch ist der Regen ja irgendwann egal, und man merkt es eigentlich gar nicht, aber bei der Abfahrt wandelt sich das Blatt doch dramatisch, zumindest für mich. Ich bin ein riesengroßer Schisser bergrunter, und wenn es dabei noch regnet, stehe ich im Prinzip permanent auf der Bremse. An den Päßen habe ich schätzungsweise 20 Mitstreiter überholt, die mich in der Abfahrt alle, ausnahmslos alle, wieder ein- und überholt haben. Sehr frustrierend. Bei Trockenheit wäre das nicht passiert, und ich hätte mich von vielen Fahrern absetzen können.

Naja, der Rest ist eigentlich schnell erzählt. Nach der Abfahrt und einer kleinen Flachpassage, ging es fast 40km moderat aber stetig, und stetig steiler, vor allem am Schluß, über den Hochtannbergpaß, dann über den Arlberg (Flexenpaß). Hieran fügte sich nach der Abfahrt eine längere Flachpassage. Ich hatte in diesem Teil das Glück eine ganz gut funktionierende Gruppe zu haben. Wir haben uns gut abgelöst, und sind mit vernünftigem Tempo zur letzten Herausforderung gefahren. Den Rest des Marathons, am Berg ja sowieso, war ich stets alleine unterwegs.

Das Faschinajoch war hammerhart. Ich habe gegen Ende schwer gelitten. Mir half immer sehr zu sehen, daß es den anderen keinen Deut besser ging. Auf den letzten Kilometern mußte jede einzelne Kurbelumdrehung hart erkämpft werden. Wir hatten dort alle über 160km bereits in den Beinen und das Faschinajoch war definitiv auch ohne diese Vorbelastung die härteste Herausforderung des Highlander. 

Ich habe mir nach den Eindrücken des Ligatreffens vor 2 Monaten neben der Kompaktkurbel (50/34) noch einen 27er Rettungsring montiert. Das war eine sehr gute Entscheidung. Mit dieser "finalen" Übersetzung bin ich überall hochgekommen. Eine noch kleinere Übersetzung würde den Braten auch nicht mehr fett machen. 34/27 ist für mich völlig ausreichend. 3fach kann ich damit klar abhaken. Allerdings, die 27 macht es schon aus. Mit dem 25er hätte ich gravierende Probleme bekommen, wie beim Ligatreffen gesehen. Da bin ich mit dieser Übersetzung am Furkajoch fast gestorben, und habe kaum noch die Kurbel herumgekriegt!

Nach dem Faschinajoch dann eine kurze Abfahrt, und es ging brutal steil weiter Richtung Furkajoch, allerdings von der moderaten Seite aus. Die Anfangssteigung war zum Glück nur kurz, danach ging es moderat weiter bis zum Paß.

Nach der tollen Abfahrt, die dieses Mal auch wirklich Spaß machte, weil mittlerweile nicht nur die Straßen abgetrocknet waren (es hat nach ca. 6 Stunden Regenfahrt dann irgendwann aufgehört zu regnen), sondern sogar die Sonne schien, waren es dann nur noch 15km flach bis ins Ziel in Hohenems.

 Ziemlich stolz und glücklich bin ich dann über die Ziellinie gefahren. 

Ich bin pannen- und sturzfrei durchgekommen. Die Belastung war insgesamt weniger schlimm als erwartet. Aber das Anforderungsprofil ist schon hammerhart. Während eines Triathlon, auch beim Ironman, kann ich mich nicht erinnern, mich über so weite Strecken, so gequält zu haben, wie zum Beispiel am Faschinajoch. 

Jetzt bin ich wieder eine Erfahrung reicher. Es hat trotz des widrigen Wetters Spaß gemacht, und es ist gut zu wissen, daß man die Pässe auch hochkommt. Das ganze Training in der heimischen Region ist das eine, einen "echten" Paß in den Alpen zu fahren, ist dann doch noch einmal eine ganz andere Hausnummer.

Zusammenfassung 2003, 2004, 2005

veröffentlicht um 14.08.2013, 06:47 von Boris Sadžakov

2003 - Tja, in diesem Jahr fing alles an. Als typische "Sylvesterentscheidung" fing ich im Januar mit dem Laufen an, im Frühjahr kam dann das Radeln dazu. Als ehrgeiziger Typ habe ich dann an einem Duathlon-Wettbewerb (mittlerweile werden dort Triathlon-Veranstaltungen gemacht und die Duathlon-Sachen von früher sind offensichtlich nicht mehr einsehbar auf deren Website...) mitgemacht, das war 5km laufen, 40km Rad und nochmal 10km Laufen.

Das hat mir soviel Spaß gemacht, daß ich mich dann hier in Wuppertal einem Triathlonverein angeschlossen habe, und eher zufällig und gar nicht beabsichtigt, das Schwimmen noch dazu gekommen ist, der Beginn meiner "Tri-Karriere"... 


2004Für 2004 müßte ich mir die Berichte jetzt zusammenreimen. Ich fasse das Jahr hier jetzt einfach zusammen, damit die Chronologie der Wettkämpfe komplett ist, alleine schon für mein "Erinnerungsbuch"...


3x Kurzdistanz Triathlon bzw. Olympische Distanz

Starts in Gladbeck, Rheine und Dortmund

Das waren meine ersten Triathlon-Wettkämpfe. War total toll. Danach war klar, daß ich dran bleibe und irgendwann auch eine Langdistanz machen würde. Ich bin insgesamt immer gut durchgekommen in diesen Wettkämpfen und habe jedes Mal etwas dazu gelernt, vor allem auch das Wechselprozedere.


September          Marathon, Köln

Mein erster Marathon, nach dem ich bereits über 1,5 Jahre mehr oder weniger gut trainiert habe. Ich habe mir also schön Zeit gelassen und habe meinen Körper gemächlich an die Herausforderungen herangeführt. So blieb ich eigentlich immer verschont von größeren Verletzungen oder körpgerlichen Überforderungen.

Der Marathon war natürlich total hart, aber ich bin schlußendlich gut durchgekommen, und war mit meiner Endzeit 3:31 total zufrieden, auch wenn ich mir eine sub3:30 vorgenommen habe.

Ergebnis (herauskopiert von der Ergebnisliste):
Sadzakov, Boris  (Startnr: 7649)
Jahr:2004
 
Endzeit (netto):03:31:45
Endzeit (brutto):04:08:36
Platzierung (gesamt):1685
Platzierung (Altersklasse):429
 
Zwischenzeiten:
0-10 km:00:49:31
10-21 km:00:53:18
21-30 km:00:44:06
30-42 km:01:04:49
Halb1:01:42:49
Halb2:01:48:56
nach 30 km:02:26:56



 2005 -

August        Mitteldistanz Triathlon, Malterdingen

Ich war gut drauf, es verlief alles ganz o.k., jedoch regnete es von Anfang an in Strömen. Da die Radstrecke auch durch die Weinberge ging,  hatte ich, als Schisser im Regen wenn es eng wird und abschüssig, nicht so richtig meinen Spaß. Wegen der Streckenführung werde ich dort wohl auch nicht mehr teilnehmen. Allgemein ist dieser Wettkamp aber sehr beliebt. (Ergebnis) 
 
Juni            Mitteldistanz Triathlon Haardman, Datteln
Das war meine erste Mitteldistanz. Ganz schön aufregend. Aber letztlich lief alles glatt. Für meine damaligen Verhältnisse bin ich gut durchgekommen und es hat Spaß gemacht. (Ergebnis)
 
April            Marathon, Bonn
Mein zweiter und bis heute (17.06.2007) bester Marathon. Mit 3:15 habe ich mich gegenüber dem ersten Marathon in Köln 2004 gleich um über 15 Minuten verbessert. Lief richtig gut und hat Spaß gemacht. (Ergebnis) 


1-10 of 17

Comments